Aufgabenfelder

Innenansicht mit Urpferdrekonstruktion

 

Von Beginn an hatte und hat das Geiseltalmuseum vorrangig die Funktion einer Bildungseinrichtung, die mit reichen erdgeschichtlichen Dokumenten zur Evolution und Entwicklung vor allem der frühen Säugetiere aus dem Mitteleozän des Geiseltalreviers (Mitteldeutschland) ausgestattet ist. Sowohl interessierten Laien, Schülern, vorrangig aus der Oberstufe der weiterführenden Schulen, als auch Studierenden und Fachleuten aus den Geo- und Biowissenschaften werden auch heutzutage die vielfältigen, spezifischen Inhalte in wissenschaftlichen Führungen nahe gebracht. Ferner dienen die Objekte als Anschauungsmaterial für den universitären Unterricht und nicht zuletzt als wissenschaftliche Vergleichs- und Studiensammlung für Fachwissenschaftler aus dem In- und Ausland. Spezifische, lokal in den Flözen vorkommende Wirbeltierfaunen spielen aufgrund ihres Evolutionsgrades ein entscheidende Rolle für die europäische, terrestische Tertiärstratigraphie (Paläogen). Die Definition mehrerer "Mammal Paleogene Zones" beruht darauf. Diese haben verbindlichen stratigraphischen Richtwert. Damit hat das Geiseltalmuseum als universitäre Institution die Verpflichtung, dieses Fossilmaterial zugänglich und für wissenschaftliche Untersuchungen verfügbar zu halten.


 

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