Ausstellungen im Geiseltalmuseum

Propalaeotherium isselanum ("Urpferd"), das Wappentier des Geiseltalmuseums

 

Dauerausstellung

Die Dauerausstellung bietet einen Einblick in die eozäne Lebewelt des Geiseltals. Gezeigt werden Wirbeltiere, Wirbellose Tiere und Pflanzen in systematischer Abfolge. Außerdem existieren Erläuterungen zur Geologie des Geiseltales und zu den Fundumständen.


 

Aufgabenfelder

Das Museum stellt eine Bildungseinrichtung für Schüler, Studenten und interessierte Laien dar. Des weiteren beherbergt das Geiseltalmuseum bedeutende Wirbeltierfossilien, die von Wissenschaftlern aus aller Welt zu Studien- und Vergleichszwecken aufgesucht und untersucht werden.


 

Wissenschaftlicher Bearbeitungsstand

Der Bearbeitungsstand der Geiseltalfossilien befindet sich auf einem aktuellen wissenschaftlichen Niveau. Sowohl durch Vergleiche mit anderen eozänen Fossillagerstätten, als auch durch den Austausch mit anderen Wissenschaftlern wurden und werden die einzelnen Tier- und Pflanzengruppen unter neuesten wissenschaftlichen Gesichtspunkten bearbeitet.


 

Grabungstätigkeit

Die Grabungen im Geiseltal erstreckten sich von der Mitte der 1920er Jahre bis 1993 und waren stets an die fortschreitende Braunkohleförderung gebunden. Ein Höhepunkt der Aktivitäten war in den 1960er Jahren. Das "Urpferd" (Propalaeotherium isselanum) wurde bereits im Jahr 1933 gefunden.


 

Besondere Erhaltung der Objekte

Zu den Besonderheiten der Geiseltalfossilien gehören z.B. die Farberhaltung von Käferflügeldecken, die strukturgetreue Weichteilerhaltung und die dreidimensionale Überlieferung von Knochen.


 

Sonderausstellung 70 Jahre Geiseltalmuseum

Zum 70-jährigen Bestehen des Geiseltalmuseums wurde eine Sonderausstellung mit graphischen Darstellungen vom "Urpferd" und eine Rekonstruktion der eozänen Moorlandschaft eröffnet.


 

Rekonstruktionen

Da ein Teil der Geiseltalfossilien bisweilen deformiert oder gestaucht ist oder sich die Skelettteile nicht mehr im originären Zusammenhang befinden, ist es für den Betrachter oftmals schwierig sich die Tiere in ihrer ursprünglichen Körperhaltung (Habitus) vorzustellen. Die Rekonstruktionen aus Epoxidharzkopien helfen dem Besucher die Lebewesen aus dem Geiseltal besser zu verstehen. Bisher gibt es eine dreidimensionale Rekonstruktion von Propalaeotherium hassiacum in Originalgröße und ein Modell von Anthracobunodon weigelti. Eine Skelettrekonstruktion des flugunfähigen Großlaufvogels Diatryma sp. ebenfalls in Originalgröße wird von Dr. M. Hellmund und Ch. Koehn derzeit erarbeitet.


 

Galerie

In der Galerie werden einige besondere Fossilien aus dem Geiseltal gezeigt und näher erläutert.


 
nach oben
 

Sitemap Impressum Disclaimer Copyright